Inositol: Der unterschätzte Botenstoff
Inositol ist eine vitaminähnliche Substanz, die dein Körper zwar selbst herstellt, aber oft nur in geringer Menge. Der clevere Botenstoff ist an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt, zum Beispiel beim Hormonhaushalt oder im Fettstoffwechsel.
Inositol - für jeden in der richtigen Form
Das Inositol von Effective Nature profitiert nicht nur von seiner durchdachten Kombination aus den beiden Inositol-Arten Myo- und D-Chiro-Inositol, sondern wird darüberhinaus durch die beiden Nährstoffe Folsäure und Vitamin B6 ergänzt. Besonders praktisch: Egal, ob du Pulver, Tabletten oder Kapseln bevorzugst – wir haben, was du brauchst; denn du entscheidest, was am besten zu deinem Alltag passt.
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- Pro Tagesportion: 400 µg Folsäure, die das Wachstums des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft unterstützt + Vitamin B6, das zur Regulierung der Hormontätigkeit beiträgt
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Inositol kann ganz bewusst in den Alltag integriert werden.
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„Von den neun bekannten Inositol-Isomeren haben sich zwei in der Forschung besonders hervorgetan: Myo-Inositol macht etwa 95 % des körpereigenen Inositols aus und ist die am besten untersuchte Form. D-Chiro-Inositol ergänzt Myo-Inositol ideal.“
Häufig gestellte Fragen zu Inositol
Die Einnahmedauer von Inositol hängt von deinen individuellen Zielen ab. Viele Menschen nehmen Inositol über mehrere Monate kontinuierlich ein. Da es sich um eine körpereigene Substanz handelt, ist eine längerfristige Einnahme in der Regel gut verträglich. Besprich die optimale Einnahmedauer am besten mit deinem Arzt oder Heilpraktiker.
Grundwissen Inositol
Was ist Inositol? Das Vitaminoid verstehen
Inositol ist eine interessante Substanz, die lange Zeit fälschlicherweise für ein Vitamin gehalten wurde. Früher als „Vitamin B8” bezeichnet, wissen wir heute, dass Inositol zu den Vitaminoiden gehört – zu den vitaminähnlichen Verbindungen, die dein Körper zwar selbst herstellen kann, die er aber in bestimmten Situationen zusätzlich benötigt. Chemisch betrachtet ist Inositol ein Cyclohexanhexol, also ein ringförmiger Alkohol mit sechs Hydroxylgruppen. Diese besondere Struktur macht es zu einem nennenswerten Baustein für Zellmembranen und ermöglicht seine Funktion als Signalmolekül in deinen Zellen.
Myo-Inositol und D-Chiro-Inositol: Die wichtigsten Formen
Von den neun bekannten Inositol-Isomeren stechen zwei besonders hervor: Myo-Inositol und D-Chiro-Inositol. Diese beiden Formen arbeiten in deinem Körper Hand in Hand und ergänzen sich optimal.
Myo-Inositol ist der absolute Klassiker unter den Inositol-Formen. Es macht etwa 95 % des gesamten Körper-Inositols aus und ist die am besten erforschte Variante. In der Natur ist Myo-Inositol in Zitrusfrüchten, Nüssen und Vollkornprodukten enthalten, allerdings nur in sehr geringen Mengen.
Seine Besonderheit: Es ist die stabilste und vielseitigste Form von Inositol. Es dient als Grundbaustein für andere Inositol-Verbindungen und kann je nach Bedarf in verschiedene Formen umgewandelt werden.
D-Chiro-Inositol ist der natürliche Partner von Myo-Inositol und entsteht durch enzymatische Umwandlung.
Diese beiden Formen kommen im Körper in einem natürlichen, physiologischen Verhältnis vor, wobei Myo-Inositol deutlich häufiger vertreten ist. Diese natürliche Balance ist wichtig, denn während Myo-Inositol als ‚Allrounder‘ fungiert, übernimmt D-Chiro-Inositol speziellere Aufgaben im Stoffwechsel. Beide Formen können ihre Wirkung optimal entfalten, wenn sie in der richtigen Kombination vorliegen.
Wie dein Körper Inositol nutzt: Stoffwechsel & Funktion
Inositol ist ein natürlicher Baustein, der an vielen Prozessen in deinem Körper beteiligt ist – besonders in Bezug auf Zellstrukturen, Stoffwechsel und Signalübertragung. Als sogenannter Second Messenger übernimmt es dabei wichtige Vermittlerrollen zwischen Zellen und Stoffwechselwegen.
In diesen Bereichen ist Inositol aktiv:
- Fettstoffwechsel: Bestandteil von Lecithin, das am Transport von Fetten im Blut beteiligt ist
- Hormonhaushalt: Eingebunden in verschiedene zelluläre Signalwege
- Zellmembranen: Bestandteil der Phospholipide in Zellstrukturen
- Signalübertragung: Dient als sogenannter Second Messenger in Zellen
- Nervensystem: Kommt natürlicherweise im Gehirn vor und wird über das Blut dorthin transportiert
Obwohl Inositol selbst kein Hormin ist, übernimmt es eine Vermittlerrolle auf hormonellen Signalwegen wie beispielsweise bei PCOS (Polyzystisches Ovarialsyndrom). Die Kombination mit weiteren Mikronährstoffen macht Inositol in der Nahrungsergänzung besonders interessant.
Nach der Aufnahme gelangt Inositol über den Blutkreislauf in verschiedene Gewebe, wobei sich besonders hohe Konzentrationen im Gehirn, in der Leber, den Muskeln und den Eierstöcken finden. Ein grosser Teil des aufgenommenen Inositols wird vom Körper recycelt, nur ein kleiner Anteil wird über die Atemluft oder die Nieren ausgeschieden.
Inositol in Lebensmitteln: Natürliche Quellen entdecken
Inositol ist zwar in vielen Lebensmitteln enthalten, jedoch meist nur in geringen Mengen. Über die normale Ernährung nimmst du täglich etwa 250 bis 1.650 mg auf, was deutlich weniger ist als die 4 Gramm, die dein Körper selbst produziert.
Die besten natürlichen Inositol-Quellen sind:
- Zitrusfrüchte, insbesondere Orangen und Grapefruits
- Nüsse und Samen, besonders Walnüsse und Sonnenblumenkerne
- Vollkornprodukte wie Haferflocken, Vollkornbrot und brauner Reis
- Hülsenfrüchte: Bohnen, Linsen und Erbsen
- Grünes Blattgemüse wie Spinat und Rosenkohl
- Tierische Produkte: Leber, Eier und Fleisch in geringen Mengen
In pflanzlichen Lebensmitteln liegt Inositol hauptsächlich als Phytinsäure (Inositol-Hexaphosphat) vor. Diese Verbindung dient Pflanzen als Phosphatspeicher und wird oft fälschlicherweise als „Antinährstoff” bezeichnet. Tatsächlich kann dein Körper aus Phytinsäure wertvolles Inositol gewinnen, sofern die entsprechenden Enzyme vorhanden sind. Tierische Lebensmittel enthalten Inositol meist bereits in freier Form, allerdings in deutlich geringeren Mengen als pflanzliche Quellen. Die tägliche Inositol-Aufnahme über die Nahrung schwankt stark, je nach Ernährungsgewohnheiten. Eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten kann bis zu 1800 mg liefern, während eine westliche Standardkost oft nur 250 bis 500 mg erreicht. Dabei haben frische Lebensmittel einen höheren Inositol-Gehalt als verarbeitete oder konservierte Produkte. Interessant: Trotz dieser natürlichen Quellen reicht die Nahrungsaufnahme allein meist nicht aus, um therapeutisch relevante Mengen zu erreichen. Deshalb setzen viele Menschen auf Inositol-Nahrungsergänzungsmittel, um die in Studien verwendeten, höheren Dosierungen gezielt zu erreichen.
Inositol mit Vitamin B6 und Folsäure kombinieren
Die Kombination von Inositol mit Vitamin B6 und Folsäure basiert auf intelligenten synergistischen Effekten. Die drei Nährstoffe ergänzen sich optimal und unterstützen verschiedene Körperfunktionen, die insbesondere für Frauen in bestimmten Lebensphasen von Bedeutung sind.
Inositol fungiert als Botenstoff in verschiedenen Signalwegen, während Vitamin B6 als Coenzym an über 100 enzymatischen Reaktionen beteiligt ist. Besonders interessant ist die Rolle von Vitamin B6 bei der Hormonregulation, die wissenschaftlich gut dokumentiert ist. Folsäure ergänzt diese Kombination perfekt, da sie eine wichtige Funktion bei grundlegenden Zellprozessen und verschiedenen Stoffwechselwegen erfüllt.
Die synergistischen Effekte zeigen sich insbesondere bei der Unterstützung des weiblichen Zyklus.
Zugelassene Health Claims im Überblick:
Vitamin B6 |
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Folsäure |
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